Schulungen

Diabetes mellitus Typ II (oral und Insulin)

Hinter Diabetes verstecken sich eine Fülle von Ursachen, die diese Krankheit auslösen können und die viele Bereiche des alltäglichen Lebens verändern. Ärzte können ihre Patienten dabei nicht rund um die Uhr begleiten. 

Diabetes ist eine der chronischen Krankheiten, bei der die Betroffenen weitgehend für die Behandlung selbst verantwortlich sein müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Betroffene lernen, selbst mit ihrer Krankheit umzugehen und sie bestmöglich in ihren Alltag zu integrieren. 

Wichtige Themen sind dabei die richtige Plasmaglukose-Einstellung, Ernährung, Bewegung und Sport sowie das richtige Verhalten in Notfallsituationen, die Erkennung von chronischen und akuten Komplikationen der Krankheit und der Umgang mit der Krankheit in besonderen Situationen. 

Eine Patientenschulung – besser Patiententraining genannt, denn praktische Übungen sind von großer Wichtigkeit -, kann die ärztliche Beratung und Betreuung zwar nicht ersetzen, dennoch ist sie ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Das Angebot an Schulungen ist vielfältig, denn neben Grundkenntnissen benötigen Menschen je nach Typ der Erkrankung, Art der Therapie, Dauer der Krankheit ganz unterschiedliche problemorientierte Schulungseinheiten.

Setzte man früher vor allem auf die Vermittlung von Grundlagenwissen über das Krankheitsbild Diabetes, so versucht man heutzutage, Patientenschulungen möglichst praxisnah und erlebnisorientiert zu gestalten und die psychosozialen Komponenten deutlich mehr zu betonen. Die Betroffenen formulieren ihre eigenen, persönlichen Beratungsziele, die sie anschließend mit im Kurs erlerntem Wissen und Verhaltensweisen zu erreichen versuchen. 

Die Schulungen unterscheiden sich je nach Art und Therapieform der Diabeteserkrankung, einige Themenbereiche sind aber allen Seminaren gemeinsam: Der Kerngedanke jeder Patientenschulung ist das sogenannte „Empowerment“. Damit ist gemeint, Motivation zu entwickeln, um das eigene Leben mit dieser chronischen Erkrankung selbst in die Hand zu nehmen. Betroffene sollen die Krankheit als Teil ihres Lebens akzeptieren und in einem nächsten Schritt in ihren Alltag integrieren. Die Inhalte der Schulung sind deshalb neben einigen Grundlagen zu Diabetes primär auf die Herausforderungen des Alltags ausgerichtet. So stehen zum Beispiel die richtige Durchführung von Selbstkontrollmaßnahmen (Plasmaglukose- und Blutdruckmessungen, Fuß-Inspektion etc.) und richtiges Verhalten in Notsituationen(Unterzuckerung, schwere Überzuckerung, Infektionen) auf dem Programm. Auch rechtliche und soziale Fragen über Versicherungen, Beruf, oder zum Beispiel Fahrtüchtigkeit sollen ausführlich diskutiert werden. 

Da Übergewicht und mangelnde Bewegung zu den Hauptursachen für Typ-2-Diabetes gehören, sind Schulungsprogramme für diese Patientengruppe besonders auf langfristige Umstellungen des Lebensstils ausgelegt. So werden Ernährungs- und Bewegungspläne erstellt und praktisch eingeübt. In Typ-1-Diabetes-Schulungen gehört dies auch zwingend zum Programm, denn vermehrte körperliche Aktivität und Sport kann bei unzureichender Schulung zu erheblichen Stoffwechselentgleisungen führen. Daher müssen die Auswirkungen von Bewegung auf den Plasmaglukose-Spiegel kennen gelernt und Therapie-Strategien trainiert und angepasst werden, um Stoffwechselentgleisungen zu verhindern und trotzdem die Lebensqualität nicht wesentlich zu beeinträchtigen.

Hypertonie

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KHK (koronare Herzkrankheit)

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